Kein Mensch kann sich wirklich gegen das aktuell auftretende Norovirus schützen. Dennoch kann eine Norovirus Vorbeugung vorgenommen werden. Nur so wird das Risiko einer Ansteckungsgefahr verringert.
Sehr wichtig, um die Ansteckungsgefahr zu mindern, sind geeignete Hygienemaßnahmen. So ist nach jedem Einkauf oder dem Betreten von öffentlichen Einrichtungen immer eine gründliche Händedesinfektion notwenig. Allerdings sollte hier zu Produkten gegriffen werden, welche auch gegen Viren wirksam sind. Die Erreger sind gegen alkoholische Desinfektionsmittel oder Seife resistent. Eine gemeinsame Nutzung von Handtüchern sollte vermieden werden, wenn eine Erkrankung in der Familie vorliegen sollte. Allerdings ist auch zu beachten, dass der Erreger bereits zwei bis drei Tage vor Ausbruch im Körper ist und bereits da eine Ansteckungsgefahr gilt. Die Bettwäsche und auch die Kleidung des Erkrankten sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Unterhalb dieser Temperatur sind die Erreger noch resistent. Aus diesem Grund ist es wichtig, die 60 Grad Temperatur nicht zu unterschreiten. In der hohen Infektionszeit im Herbst und Winter sollte auf das Händeschütteln oder auch auf ein Begrüßungsküsschen verzichtet werden. Mit diesen hilfreichen Tipps lässt sich eine Norovirus Vorbeugung durchführen und die Ansteckungsgefahr verringern.